Herzlich willkommen – Wir freuen uns, dass Sie da sind.

In der Seelsorgeeinheit freuen wir uns über eine bunte und vielfältige Mischung aus katholischen Kirchengemeinden, Kindertagesstätten und sozialen Diensten aller Art. Entdecken Sie uns und diese Vielfalt auf diesen Seiten. Unser Ziel ist es gemeinsam im Glauben zu wachsen und als Menschen zu reifen. Machen Sie sich mit uns auf diesen Weg und gehen Sie mit uns den nächsten Schritt im Glauben. Beachten Sie dazu auch unsere Seite „sonntagundmehr“. Klicken Sie dazu auf das nebenstehende Logo oder die Menüleiste.

Schlusswort zum Jahresbeginn

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leser,
an den Anfang des Neuen Jahres möchte ich ein Schlusswort setzen. Es ist das letzte Wort einer Angeklagten in einem Prozess gegen eine der vielen mutigen und engagierten Frauen und Männer in Weißrussland in diesem Jahr. Es handelt sich um Volha Zalatar, eine 38 jährige Mutter von fünf Kindern. Sie wird vermutlich fünf Jahre in ein Straflager müssen, weil sie sich um politische Gefangene gekümmert hat, weil sie nachbarschaftliche Zusammenkünfte organisierte und an Demonstrationen teilgenommen hat. Das wird nun als Extremismus bestraft.
Ich finde, ihr letztes Wort in dem Prozess kann gut als Anfangswort zum Neuen Jahr stehen. Immer wenn uns im kommenden Jahr Überdruss, Gleichgültigkeit, Müdigkeit oder auch Wut und Hass und Aggression ergreifen und bestimmen wollen, dann dürfen wir sie lesen und uns ins Gedächtnis rufen. Das Schlusswort als Anfangswort. Sie machte am 30. November zum Ende ihres Prozesses  ihre letzte freie Meinungsäußerung:
„Ich bin hier, weil ich kein gleichgültiger Mensch bin. Ich bin hier, weil ich nach Gottes Testament lebe. Ich bin hier, weil ich eine Mutter bin, die ihre Kinder beschützen möchte. Als Mutter und Katholikin trete ich für die Würde des Menschen und für geistige Werte ein. Alle meine Handlungen und Äußerungen sind von Liebe zu den Menschen und von Abscheu gegen Lüge und Gewalt getragen. Wir alle sind Kinder Gottes. Jeder hat das Potential dazu, diese Welt dem Reich Gottes vergleichbar zu machen, wo die Liebe regiert.
In Gottes Reich gibt es keinen Hass, keinen Neid, keine Lüge, keine Rache, keine Angst. Es zerreißt mir das Herz, weil das Maß des Hasses steigt, die Zahl der Verletzungen und Beleidigungen zunimmt. Es braucht Buße und gegenseitige Vergebung. Nur so kann die gesellschaftliche und politische Krise im Land gestoppt werden. In den Prozessunterlagen wird meinen Handlungen ein Sinn zugeschrieben, den ich nicht für möglich gehalten hätte. Gewöhnliche menschliche Handlungsweisen, Reaktionen und Gefühle werden kriminalisiert.
In den Prozessunterlagen findet sich ein Foto von einem Plakat, auf dem ,Frieden. Liebe. Freiheit.’ geschrieben steht. Ich unterschreibe jedes einzelne Wort. Ich möchte Frieden für mein Heimatland. Ich möchte, dass in meinem Land Liebe zu Gott und zu den Menschen herrscht. Ich möchte mit einem Vers Umadzimir Karatkievims enden: ‚In Belarus ist Gott zuhaus.’ Es lebe Gott! Er lebe ewig.“ (
Zitat  aus dem Tagesspiegel.)

Was soll dem jetzt noch hinzugefügt werden außer der Bitte, für diese tapferen und mutigen und nun eingesperrten Menschen zu beten und sich für sie einzusetzen, wo immer es dazu eine Möglichkeit gibt. Und sich ihr Wort zu Herzen zu nehmen und auch in unserem Lande für Frieden, Liebe und Freiheit einzutreten und Gott Raum zu geben.
Es grüßt Sie herzlich am Beginn des Neuen Jahres und wünscht uns allen Gottes gnädiges Geleit durch alles, was kommen wird.

Pfarrer Klaus Wolfmaier

Gottesdienste erlaubt

Liebe Gemeindemitglieder,
wir dürfen Präsenzgottesdienste (unter Einhaltung der Hygienevorschriften) feiern, dies betrifft Eucharistie, Taufen, Requien und Trauerfeiern. Wenn Sie am Samstag oder Sonntag in St. Otmar die Messe besuchen möchten bitten wir um Anmeldung im Pfarrbüro, Telefon 07367 7126.

Beerdigungen auf den Friedhöfen sind möglich.
Die Pandemievorschriften des Landes Baden-Württemberg sind dazu:

  • FFP2-Masken sind verpflichtend zu tragen,
  • der Mindestabstand von 1,5 m ist einzuhalten,
  • Gesang ist erlaubt - bitte bringen Sie Ihr Gotteslob mit,
  • Anmeldung und Teilnehmererfassung ist Pflicht (auch mit Luca-App möglich)
  • Einhaltung des Hygienekonzeptes

Für die Gesamtkirchengemeinde Neresheim
Leitender Pfarrer Klaus Wolfmaier

KiTas der Seelsorgeeinheit Nerersheim

Kinder stehen bei uns im Mittelpunkt

Kirchengemeinden

6 Kirchengemeinden bilden die Seelsorgeeinheit Neresheim

Mitarbeiter

Wir helfen gerne

Was tun wenn ... ?

Ob Taufe, Hochzeit oder Trauerfall – hier finden Sie Informationen zu den jeweiligen Themen.